Mitmachen!

Meldebogen für die Aktionen 2010 Download

In diesen Bogen können Sie die Aktionen für den Internationalen Museumstag am 16.5.2010 und Auftaktveranstaltungen am Vorabend eintragen. Bitte ausgefüllt an die regionale Museumsorganisation in Ihrem Bundesland zurücksenden. Die Aktionen erscheinen im Frühjahr hier auf diesen Seiten in einer bundesweiten Datenbank.

 

 

Werbemittel 2010

 

Plakat DIN A1 (PDF) oder als BMP

Plakat DIN A2 (Eindruckplakat als PDF) oder als BMP

Plakat DIN A3 (Eindruckplakat als PDF) oder als BMP

Plakat DIN A4 (PDF) oder als BMP

Aufkleber (PDF) oder als BMP

Postkarte (PDF) oder als BMP

 

 

 

Logos zum Internationalen Museumstag 2010

Logo in Farbe oder als BMP

Logo schwarz/weiß (PDF) oder als BMP

 

Schreibanweisungen für den Eindruck (Plakat DIN A2 und A3 aus 2009)

 

Kreativität

Mit den druckfähigen PDF-Dateien können Sie sich weitere Ideen einfallen lassen, wie beispielsweise die Bedruckung eines T-Shirts oder das Logo dargestellt auf einer Uhr.

Museen nehmen teil

Wie die einzelnen Museen den Internatioanlen Museumstag begehen können wird demnächst auf diesen Seiten erläutert. Schon jetzt sind alle Museen aufgerufen sich tolle Aktionen und abwechslungsreiche Programme für Sonntag, 16. Mai 2010 zum Motto "Museen für ein gesellschaftliches Miteinander" auszudenken!

Einige Gedankenanstöße zur Umsetzung des Mottos in den Museen:

  • Museen als Ort der Begegnung
  • Ehrenamtliches Engagement im Museum
  • Museen als Koordinierungsstellen für Initiativen in der Gesellschaft
  • Bewahrung und Vermittlung „Kultureller Vielfalt“ im Museum

 

Genauere Informationen finden Sie in der Mottoerläuterung 2010.

Weitere Anregungen vom Museumsverband für Niedersachsen und Bremen:

Der Internationale Museumstag dient den Museen zur Öffentlichkeitsarbeit vor Ort! Die örtliche Bevölkerung sollte gezielt über die örtlichen Medien angesprochen werden.

Im Folgenden möchten wir in Stichworten einige Anregungen zu Museumsangeboten am Internationalen Museumstag geben.

 

Motto 2010: Museen für ein gesellschaftliches Miteinander

Das Motto der ICOM-Generalkonferenz 2010 in Shanghai lautet „Museums for social harmony“. Der Chinesische Begriff „Harmonie“ wird im Sinne von Ausgewogenheit in vielfältiger Form verwendet.

-       Generationenübergreifende Begegnungen

o   Kinder führen Erwachsene

o   Erzählcafé

o   Zeitzeugen berichten

-       Begegnungen unterschiedlicher sozialer Gruppen

-       Begegnungen unterschiedlicher Ethnien / Nationalitäten

-       Begegnungen des Museumsteams mit den Besuchern – wer macht hier eigentlich was (im Sinne eines „Tages der offen Tür“) – Mitglieder des Fördervereins präsentieren sich

-       Begegnungen mit Vertreter/innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft

-       Projekte zur Partizipation

o   Nachbarschaftstreffen

o   Sammlertreffen

 

Ein Tag für Familien

Besonders attraktiv sind Angebote für junge Besucher (unser Besucher-Nachwuchs!). Kinder führen Kinder, Jugendliche führen Jugendliche (oder Kinder oder Erwachsene) waren die Highlights der vergangenen Jahre. Bessere Multiplikatoren können Sie sich nicht schaffen!

-       Die gesamte Bevölkerung sollte angesprochen werden

-       Programme für ausgewählte Zielgruppen:

o   Besondere Familienprogramme

o   Junge Besucher

o   Ältere Besucher

o   Ausländische Mitbürger/innen

o   Bewohner in der Nachbarschaft etc.

 

„Tag der offenen Tür“

Die Türen der Museen sollten immer geöffnet sein. Die Gewährung freien Eintritts kann eine Maßnahme dazu sein - viele Besucher erwarten dies! (in der übergreifenden Pressearbeit wird darauf hingewiesen, dass nicht alle Museen auf Eintrittsgeld verzichten können – trotzdem kann es passieren, dass die Medien wie selbstverständlich davon ausgehen).

Nehmen Sie lieber eine Anerkennungsgebühr für besondere Angebote („Ihr Beitrag zur Förderung der Kultur“). Zu einem Tag der offenen Tür muss Besonderes geboten werden:

-       Die Direktorin / der Direktor führt persönlich

-       Führungen hinter den Kulissen

-       Museumsmitarbeiter/innen stellen sich (und ihre Arbeit) vor

-       Freier Eintritt

-       Umfassendes Begleitprogramm

 

Blicke hinter die Kulissen (Motto 1994)

Der Museumstag ist ein Anlass, Arbeitsbereiche vorzustellen, die sonst für Besucher nicht sichtbar sind und für das Verständnis der komplexen Aufgaben des Museums wichtig sind:

-       „Verborgene Schätze“ - Führungen im Depot: wie Museen Sammeln

-       Die Arbeit der Dokumentation: Besucher dürfen Objekte inventarisieren

-       Der Arbeitsplatz des Restaurators / Präparators

-       Wie eine Ausstellung entsteht

-       Objekte in Aktion vorführen

Bieten Sie exklusive Führungen für die örtlichen Politikvertreter/innen, laden Sie sie zu einer Begrüßung ein!

 

Museen haben Freunde

Das Motto von 2003 ist immer gültig: Nutzen Sie den Internationalen Museumstag, Ihren Freundes- und Förderkreis nicht nur einzubinden, sondern geben Sie ihm Gelegenheit, sich zu präsentieren und weitere Mitglieder zu gewinnen! Regen Sie „Patenschaften“ für einzelne Objekte zur Finanzierungen deren Restaurierung an.

 

Kooperationen

Veranstaltungen in Kooperation mit anderen kulturellen Einrichtungen und Initiativen fördern die Vernetzung des Museums vor Ort und die Gewinnung neuer Partner. Die Partner können sich im Museum präsentieren oder bieten Sie Präsentationen des Museums bei den Partnern an.

-       Schulen vor Ort

-       Örtliche Vereine

-       Kulturzentren, Theater, Kino etc.

-       Polizei, Feuerwehr, THW etc.

-       Sparkasse (die Sparkassen sind Partner des Int. Museumstages!)

-       Wirtschaftsbetriebe u.a.

 

Museum als kulturelles Zentrum

Ergänzend zu Führungen in Dauer- und Sonderausstellungen können ergänzende Kulturprogramme geboten werden:

-       Musikveranstaltungen

-       Lesungen

-       Filmvorführungen

-       Tanz und Theater etc.

 

Museen und Tourismus (Motto 2008)

Der Museumsstandort als touristisches Ziel / als touristischer Ausgangspunkt

-       Orts- / Stadtführungen beziehen das Museum ein.

-       Das Museum organisiert Führungen zur Orts- / Stadtgeschichte, Fahrradtouren etc.

-       Vom Museum führen Lehrpfade / Routen in die Region / Landschaft.

-       Wege zu Natur- und Kulturdenkmalen.

-       Ausländische Gäste werden in ihrer Landesprache geführt.

-       Das Museum als Start / Ziel von Oldtimerfahrten.

Reisen in der Vergangenheit

-       Reiseverkehrsmittel in Gegenwart und Vergangenheit (Kutsche, Fahrrad, Eisenbahn, Auto, Schiff etc.)

-       Geschichten zu Gasthöfen / Ausflugslokalen / Hotels in der Region / in der Stadt.

-       Berühmte Reisende des Ortes / berühmte Gäste des Ortes.

Aktionen für Besucher

-       Ausstellen von Reisemitbringseln und ihre persönlichen Geschichten.

-       Reiseberichte in Vortrag, Bildern, Film

-       Spiele für Kinder: z. B. „Ich packe meinen Koffer“

Mögliche Partner

-       Tourismusbüro / Fremdenverkehrsverein /Regionale Tourismusorganisation

-       Sonderaktionen in Verbindung mit dem Hotel- und Gaststättengewerbe

-       Sonderaktionen mit Verkehrsbetrieben

 

Internationales

Nutzen Sie den Internationalen Museumstag und bieten Sie Internationales (im Sinne des Mottos 2005: „Museen bauen Brücken“).

-       Vorstellung von Objekten aus anderen Ländern

-       Ansprache ausländischer Bürger am Ort: Führungen in der Heimatsprache

-       Ausstellungen / Events in Zusammenarbeit mit Partnerstadt / -gemeinde

-       Essen und Trinken aus anderen Ländern

 

Feste und Märkte

Zum Anlass des Museumstages können Märkte und Feste veranstaltet werden. Binden Sie hierzu Ihren Freundes- und Förderkreis ein.

-       Museumsfest mit Musik, Lesung, kleinen Erfrischungen / Kaffee und Kuchen

-       Bücherflohmarkt mit Dubletten der Museumsbibliothek

-       Oldtimer Schau (z.B. mit örtlichen Oldtimerfreunden), Sammlerbörsen etc.

 

Umgang mit Konkurrenzveranstaltungen

Der Mai ist immer ein Monat mit zahlreichen Events an den Wochenenden. Der von ICOM benannte Termin 18. Mai liegt immer nahe an Feiertagen (Himmelfahrt und Pfingsten), kann auf den „Muttertag“ fallen oder konkurriert z.B. mit den Konfirmationswochenenden. Planen Sie dies ein, nach dem Motto: „mit der Konfirmationsgesellschaft anschließend in das Museum“. Prüfen Sie rechtzeitig, welche Events zeitgleich stattfinden und kooperieren Sie!

 

Zusammenhang mit Museum

Alle Aktivitäten sollten einen Bezug zum Museum und seinen Sammlungsbereichen bzw. Sonderausstellungen haben.

 

Pressearbeit

Die Wahrnehmung Ihrer Aktivitäten vor Ort liegt in Ihren Händen. Informieren Sie frühzeitig Ihre lokalen Medien über Ihre geplanten Aktionen, regen Sie Sonderseiten an. Hierzu ist wichtig, auf besondere Attraktionen am Museumstag aufmerksam zu machen: Wer veranstaltet was? Warum lohnt es sich für Besucher/innen am Sonntag in das Museum zu gehen?

Museums Magazin 2010

Im April 2010 erscheint gemeinsam mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband eine neue, siebte Ausgabe des MuseumsMagazins
Menschen l Schatzkammern l Geschichten.

Die Ausgaben aus den Jahren 2004 bis 2009 finden Sie zum Download hier.

Kritik, Anregungen und feedback zum MuseumsMagazin bitte per Mail an office@museumsbund.de.